Donnerstag, 31. Dezember 2015

Ava Dellaira - Love letters to the dead


*** Rezension 59 ***



Autor: Ava Dellaira
Titel: Love letters to the dead
Verlag: cbt

ISBN: 9783570163146
Seiten: 407
Preis: 17,99€
Erscheinungsdatum: 23. Februar 2015


Klappentext:
Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben...

Meine Meinung:
Was mir sofort ins Auge gestochen ist, ist dass das Buch einfach wunderschön ist! Ich liebe das Cover, der Umschlag fühlt sich auch total gut an und die ersten Seiten bevor der Text losgeht haben auch ein Bild hinter dem Text. Das hat mich total verzaubert. Ich hab dann angefangen zu lesen und war nach wenigen Seiten irritiert. Ich habe dann ein bisschen rumgeblättert und festgestellt, dass das Buch komplett aus Briefen besteht. Das kann man nach dem Klappentext theoretisch erwarten...ich hatte aber erwartet, dass viele Briefe vorkommen, ein Teil der Geschichte aber auch so erzählt wird. Ich fand die Briefe total schön geschrieben und angenehm zu lesen, aber ich bin nicht so gut in die Geschichte rein gekommen. Zum Einen lag es daran, dass es in den Briefen nicht nur um die Geschichte geht, sondern Laurel auch mit den berühmten Persönlichkeiten über deren Leben spricht, sodass die Geschichte nicht durchgängig erzählt wurde. Zum Anderen hatte ich vor allem am Anfang das Gefühl, dass die Briefe von Ereignissen erzählen, die mit einem großen Zeitabstand geschehen und es geht auch um mehrere Aspekte von Laurels Leben, sodass es teilweise ziemlich lange dauern kann bis eine bestimmte Sache weitererzählt wird. Das wurde gegen Ende dann besser. Ich fand den letzten Teil des Buches dann auch echt gut. Wobei ich das Ende wieder nicht so gut fand, da es am Ende meiner Meinung nach zu wenig emotional war, für das was passiert und gesagt wurde. Im Gesamten hab ich mir mehr erwartete. Es geht auch viel um eine Begebenheit aus der Vergangenheit, die so aufgebauscht wird, dass ich mir letztlich etwas krasseres vorgestellt habe und bei der Auflösung etwas enttäuscht war. Dafür wurden dann andere Dinge, die ich wesentlich schockierender fand am Ende für mein Empfinden einfach abgetan.
Ich glaube wenn man die berühmten Persönlichkeiten kennt an die Laurel schreibt und sich für diese interessiert ist das Buch ganz interessant, da es immer wieder um deren Leben geht und die Geschichte von Laurel stückweise erzählt wird. Für mich, die zwar ein paar Namen kennt aber damit gar nichts anfangen kann und sich für berühmte Persönlichkeiten überhaupt nicht interessiert, waren diese Passagen sehr nervig. „wink“-Emoticon

(3,5)

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